Nutzerfreundliche Produktionsbedingungen und langfristige Perspektiven für das neue Kunst- und Kreativzentrum in Wilhelmsburg stellt die IBA Hamburg durch eine Grundsanierung der Gebäude 3–5 und 6–8 her, so dass die Gebäudehüllen den Energiestandard EnEV 2009 -30 % erfüllen. Folgende Details umfassen diese Grundsanierung:
Das Dach wird gedämmt, erhält eine neue Dachhaut und Dachentwässerung.
Die Außenwände erhalten ein Wärmedämmungssystem mit Putzoberfläche. Eine Beteiligung der zukünftigen Nutzer an der Fassadengestaltung ist vorgesehen und wird durch Arbeitsgruppen und Workshops unterstützt. Sämtliche Fenster im Erdgeschoss werden bodenständig geöffnet. Es werden teilweise zusätzliche Fensteröffnungen erstellt. In beiden Gebäuden wird je ein Aufzug erneuert, ein Zugang zu dem jeweils anderen Gebäudeteil – wenn möglich – hergestellt.

Seitens der IBA werden in den Gebäuden 3–5 und 6–8 insgesamt 14 Einheiten (je Geschoss und Gebäude zwei) realisiert, die in einer differenzierten, mit den zukünftigen Nutzern abgestimmten Innenausbauplanung weiter unterteilt werden können. Die Erschließungsbereiche vor den Einheiten werden von der IBA saniert. Innerhalb der Einheiten werden je ein Gemeinschaftsraum, je eine Küche und je zwei WC realisiert.
Alle Wände und Decken werden malerfertig gespachtelt. Der Fußboden wird nach ggf. notwendiger Ausbesserung als freiliegender Estrich übergeben.
Es werden E-Anschüsse für Deckenbeleuchtung mit einfachen Leuchten sowie Steckdosen nach einem vorher festgelegten Standard montiert. Je Einheit werden ein Telefonanschluss sowie ein Breitbandanschluss gelegt.
Der Innenausbau erfolgt in enger Abstimmung mit den zukünftigen Nutzern der Veringhöfe durch die Sprinkenhof AG. Dazu zählt die Endbeschichtung von Böden, Wänden und Decken, die von der IBA übergeben werden, und die weitere Aufteilung der Nutzungseinheiten.
Die Stellung von weiteren Trennwänden, die Unterverteilung der Medien und Anschlüsse wird auf Grundlage umfassender Bauanforderungsprofile der Nutzer vorgenommen. Dabei werden auf Basis einer Clusterung die verschiedenen Kunst- und Kreativbereiche auf Gebäude und Etagen verteilt, um die gemeinsame Nutzung von Räumen, Werkstätten und Studios zu ermöglichen.
Siehe auch „Prozess: Bauplanung“ und „Branchenverteilung“.