Mit Abschluss der Mietvertragsverhandlung mit der Sprinkenhof AG kann nun die konkrete Innenausbauplanung beginnen, Vorverträge für die zukünftigen Nutzer bieten jetzt Planungssicherheit und Verbindlichkeit.
Im November 2010 organisierten die Projektentwickler conecco/STATTBAU den ersten Bauplanungs-Workshop, bei dem es um eine grobe Verteilung der verschiedenen Kunst- und Kreativbereiche ging und um ein erstes Sondieren allgemeiner Basisanforderungen, wie z.B. Gestaltung gemeinsam genutzter Räume und Flächen, Anordnung und Zuschnitt von Verkehrswegen, Ausstattung der Ateliers, Werkstätten, Studios und Büros.
conecco/STATTBAU werden die Ergebnisse des Bauplanungs-Workshops unter Berücksichtigung der Bauanforderungsprofile der ersten Nutzer zu einer differenzierten Innenausbauplanung weiterentwickeln, die dem Vermieter Sprinkenhof AG dann als Grundlage für die Sanierung und den Innenausbau dienen wird.
Ausgehend von einer Standard-Ausstattung der Ateliers, Werkstätten, Studios und Büros, ist es den zukünftigen Nutzern möglich, darüber hinaus nutzerspezifische Ausbauwünsche realisieren zu lassen, die je nach Umfang und Aufwand ggf. mit einem Eigenanteil bei der Finanzierung durch Investitionen oder Mietpreisanpassung verbunden sind.
In Abstimmung mit dem Vorstand der Veringhöfe e.V., dem Architekturbüro Dittner & Reumschüssel, der Sprinkenhof AG und der IBA werden die Projektentwickler conecco/STATTBAU die Beteiligung an der Fassaden- und Außengeländegestaltung koordinieren. Zudem wird nach Erarbeitung des Leitbildes der Veringhöfe eine Designagentur mit der Logo- und Markenentwicklung beauftragt, auf dessen Grundlage das zukünftige Erscheinungsbild des neuen Kunst- und Kreativzentrums entwickelt werden soll.
Nach der Gründung der beiden Vereine steht die GmbH-Gründung der Betreibergesellschaft unmittelbar bevor. Das zur Gründung notwendige Stammkapital wird als Einlage der Vereinsmitglieder des nicht gemeinnützigen Veringhöfe e.V. aufgebracht, zudem werden sich die Nutzer an der Anschubfinanzierung der selbst verwalteten Betreibergesellschaft beteiligen – siehe auch: Struktur – Finanzen.
Rund zwei Drittel der zur Verfügung stehenden Flächen des neuen Kunst- und Kreativzentrums in den Veringhöfen sind derzeit durch Vereinsmitgliedschaften gebunden, d.h. es gibt noch die Möglichkeit, als Künstler oder Kreativer in das Projekt einzusteigen!