Die Gemeinschaft entwickelt sich

Durch Veranstaltungen und Informationstreffen konnten mittlerweile bereits mehr als 300 Interessierte für das neue Kunst- und Kreativzentrum gewonnen werden, über 73 Künstler und Kreative haben sich bislang aktiv am Bauplanungsprozess beteiligt und haben ihre Anforderungen für nutzerfreundliche Produktionsbedingungen in den Veringhöfen eingebracht. Mittlerweile zählt der neu gegründete Verein 46 Mitglieder. Darüber hinaus sind Arbeitsgruppen entstanden, in der zukünftige Nutzer und Interessierte die Planungen auf verschiedenen Ebenen
begleiten.

Bei Nutzertreffen können sich beteiligte Künstler und Kreative regelmäßig über den Fortgang der Entwicklung informieren und eigene Impulse einbringen. Branchentreffen dienten dazu, dass sich die Nutzer aus den unterschiedlichen Bereichen kennen lernen, sich austauschen und bei der Zwischennutzung z.B. Kooperationsprojekte durchführen. Die AG Werkstätten und Fassade arbeiten an der Zusammensetzung der verschiedenen Kunst- und Kreativbereiche bzw. an der Gestaltung der Fassade und des Außengeländes mit.

Begleitend zum Prozess der Nutzungs- und Betriebskonzeptentwicklung finden regelmäßig Veranstaltungen statt, die zukünftige Nutzer und Interessierte
unter dem Motto [Räume für die Kunst] zur Information und Diskussion rund um die Veringhöfe einladen.

Trägermodell für Kunst- und Kreativzentren
Im Mittelpunkt der ersten Veranstaltung [Räume für die Kunst] im Rahmen der Nutzungs- und Betriebskonzeptentwicklung der [KünstlerCommunity] im Februar 2010 wurden verschiedene Trägermodelle für Kunst- und Kreativzentren vorgestellt und diskutiert. Anhand von Praxisbeispielen wie die Ottenser Werkhof GmbH, FRISE Genossenschaft, dem Förderverein goldbekHof und einer Zusammenarbeit mit der trias Stiftung wurde der Frage nach den optimalen Rahmenbedingungen für Kunst und Kreativität nachgegangen. Referentinnen und Referenten waren: Ute Rechtenbach, Geschäftsführerin Ottenser Werkhof GmbH und FRISE Genossenschaft; Rolf Weilert, Geschäftsführer Freie Schule für Gestaltung; Reiner Schendel, STATTBAU HAMBURG GmbH.

Erfahrungsaustausch Hamburg – Toronto
Zur Förderung des Erfahrungsaustausches Toronto – Hamburg gab Tim Jones, Präsident der kanadischen Non-Profit Stadtentwicklungsorganisation Artscape, im Juni 2010 einen Einblick in die mehr als zwanzigjährige Praxis der Schaffung nachhaltiger und erschwinglicher Produktionsräume für Künstler, sowie der damit verbundenen Netzwerk- und Organisationsentwicklung in Kanada. Die anschließende Diskussion widmete sich der Entwicklung und erfolgreichen Verstetigung von Kunst- und Kreativzentren in Wilhelmsburg und ganz  Hamburg.

Projektdialog Beim Projektdialog Anfang Juli 2010 hatten Anwohner aus dem Reiherstiegviertel die Möglichkeit, sowohl die Planungen der IBA Hamburg in Bezug auf die energetische Sanierung als auch das Konzept der zukünftigen Nutzer kennen zu lernen.

Ko-Operation und Co-Location
Unter dem Motto „Ko-Operation und Co-Location“ diskutierten Vertreter verschiedener Initiativen im Mai 2011 über die kommunikative und produktive Wertschöpfung, die durch eine Konzentration von Kunst und Kreativität an einem Ort entstehen kann, und die Effekte, die diese auf den Stadtteil haben könnte.

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